Flash vs. HTML5

Der Kampf um das Video- und Interaktionsformat der Zukunft geht in die nächste Runde. Nachdem Apple voll auf HTML5 setzt und sich strikt gegen die Flash-Integration in die Webkit-Engine einsetzt (und somit IPhone, IPod Touch und IPad ohne Flash auskommen müssen), will Google den Flash-Support weiter ankurbeln. Der hauseigene Browser Chrome soll in Zukunft Flash von Hause aus unterstützen und eigenständig auf dem aktuellsten Stand halten.

War nicht noch vor kurzem zu hören, Google hätte durch den Kauf des Videocodes V8 die Macht, HTML5 auf breiter Front (z.B. auf YouTube) durchzudrücken und Flash den Garaus zu machen? Die jetzige Meldung liest sich nicht unbedingt so, als ob Google Flash keine Zukunft mehr zutraut. Nichtsdestotrotz setzt auch Google vermehrt auf HTML5: So wird Gears nicht mehr weiterentwickelt, da die Funktionen in Zukunft durch HTML5 umgesetzt werden können und somit Gears nicht mehr benötigt wird. Wahrscheinlich wird es wie so häufig erst einmal auf lange Sicht eine friedliche Koexistenz von HTML5- und Flash-Videos geben. Viele Webseitenbetreiber werden dann ihre Videos in beiden Formaten anbieten (müssen), um keine Benutzer auszuschließen.

Quelle: Handelsblatt Webwatcher: Google Chrome integriert Flash

Greenpeace: Cloud Computing verstärkt CO2-Ausstoß

Nach einer Studie der Umweltschutzorganisation Greenpeace wird sich in den nächsten Jahren der Emissionsausstoß vor allem durch Cloud Computing weiter steigen. Die riesigen Rechenzentren, die von den Cloud Providern aufgebaut würden, würden den Stromverbrauch deutlich nach oben treiben. So würden im Jahre 2020 die gesamten Rechenzentren und Telekommunikationnetze mehr Energie verbrauchen als die Länder Deutschland, Frankreich, Brasilien und Kanada heutzutage zusammen verbrauchen.

Dies ist insofern zumindest etwas erstaunlich, als dass Cloud Computing mit seinen Virtualisierungstechniken die Chance bietet, Ressourcen effektiver zu nutzen. So wird nicht jedes Unternehmen gezwungen, ein Rechenzentrum zu betreiben, welches auch den Leistungsspitzen gerecht wird, sondern die Ressourcen können bedarfsgerecht und flexibel allokiert werden. Jedoch ist das natürlich erstmal das Idealbild, auch die Rechenzentren der Cloud Provider werden nicht immer zu hundert prozent ausgelastet werden. Zudem ist es nicht unwichtig, wie die Rechenzentren mit Energie beliefert werden. Greenpeace führt in seinem Bericht an, dass Facebook in Kürze ein Rechenzentrum aufbauen will, dass mit Kohleenergie betrieben wird. Besser macht es dem Bericht nach Yahoo, die ihr neues Rechenzentrum in der Nähe der Niagara-Fälle aufbauen und auch die Energie daher beziehen wollen. Zudem wird aufgrund des dort herrschenden Klimas keine zusätzliche Kühlung für die Server benötigt.

Umfassende Präsentation zum Cloud Computing/Cloud Security

Peter Mell und Tim Grance vom National Institute of Standards and Technology (NIST) haben eine interessante Präsentation rund um das sichere und effiziente Arbeiten in der Cloud erstellt. Zudem versuchen sie, die ganzen Definitionen und Modelle des Cloud Computing mit Hilfe eines Cloud Definition Frameworks zu strukturieren. Ein weiteres Thema des umfangreichen Dokuments sind Standards im Bereich des Cloud Computing. So möchte das NIST einen Kern von Standardfunktionalitäten definieren, die von Cloud Providern dann um proprietäre Funktionen ergänzt werdne können.

Veranstaltung: Cloud Suisse Conference 2010

Am 15. März 2010 fand in Zürich die erste Cloud Suisse Conference statt. Die Veranstaltung bot 19 spannende Vorträge rund um das Thema Cloud Computing, darunter auch von den Schwergewichten Google, Microsoft, Amazon und Salesforce. Den Vortrag von Salesforce “Kein Hype sondern Realität – Cloud Computing in Unternehmen” habe ich mal als Vorgeschmack angehängt.


Weiter Vorträge sind auf der Seite der Cloud Suisse Conference 2010 zu finden.

Cloud Computing Newsflash

In dieser neuen Kategorie stelle ich kurze Links zu interessanten Artikeln vor, die sich mit aktuellen Neuigkeiten zum Thema Cloud Computing beschäftigen.

deutsche-startups.de > Cloud Computing: 7 Versprechen und was sie Wert sind – Gastbeitrag von Thomas Metschke

ZDNet.de > Salesforce weitet Test der Teamarbeitsplattform Chatter aus

ZDNet.de > Google bringt Migrationstool zum Umstieg von Exchange auf Google Apps

ZDNet.de > Microsoft und Mozilla begeistert von neuem Web-App-Standard

golem.de > Amazons Webservices: Traffic teilweise teurer

golem.de > Java SDK von Amazon

experton-group.de > Zehn Regeln für Cloud Security – Experton Group erstellt Handlungsleitfaden

cloud-computing-report.de > METRI: Kostenvergleich Amazon Cloud Services vs. traditionelle IT-Dienstleister

heise.de > Sicherheit in einer verteilten Welt

InformationWeek.de > 1&1 kooperiert mit Zoho und Vodafone

Vorstellung von Windows Phone 7 Series

Microsoft hat auf der MWC in Barcelona das neue Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7 Series vorgestellt. Es wurde von Grund auf neu programmiert und wird auch nicht abwärtskompatibel zu den aktuellen Windows Mobile Versionen sein. Microsoft macht den Handyherstellern strikte Vorgaben bei der Hardware: kapazititives OLED-Display mit Multitouch (mit Auflösungen von 480×320 sowie 800×480 Pixel), drei Hardware-Tasten (Start, Suche, Zurück), mind. 1 GHz Prozessor, mind. 5 Megapixel-Kamera sowie GPS und einen Lagesensor müssen verbaut werden. Eigene Oberflächen der Hersteller (wie z.B. HTC’s Sense) wird Microsoft erstmal nicht zulassen, ebenso wird auf Speicherkarten verzichtet. Deshalb sollen mind. 8 GB Speicher und und 256 MB Ram verbaut werden, um genügend Platz für Anwendungen und Multimedia-Dateien zu haben.

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Security Services: Panda Cloud Antivirus

Eine spezielle Kategorie von Cloud Services stellen die Security Services dar, die von Security Service Providern (SSP) bereitgestellt werden. Hierbei werden Sicherheitsfunktionen wie Anti-Virus-Programme, Malware- und Phishing-Detection oder Spam-Filter an einen externen Anbieter in der Cloud ausgelagert. Die Daten aus dem Internet werden somit zunächst durch einen SSP gefiltert, bevor sie zum Endverbraucher weitergeleitet werden. Die Prüfung des einkommenden Datenverkehrs erfolgt dabei in einer eigenen Cloud des SSP.

Security Service Provider Mehr …

Cloud Storage: Dropbox & Co

Online-Festplatten in der Cloud kommen aktuell immer mehr in Mode. Der bekannteste Vertreter ist sicherlich Dropbox, der sich nahtlos in den Windows-Explorer (oder bei Linux zum Beispiel in den GNOME-Desktop) integriert und einen eigenen Dopbox-Ordner anlegt. Dokumente in diesem Ordner synchronisiert der Dienst automatisch mit dem Online-Account, so dass man sich als Nutzer darum gar nicht kümmern muss. Auch das Teilen von Inhalten ist mit Dropbox leicht möglich. Dafür können beliebige Ordner für andere Dropbox-Benutzer freigegeben werden. Sollen Inhalte für Benutzer freigegeben werden, die Dropbox nicht nutzen, so bietet der Dienst dafür zwei voreingestellte Ordner an. Werden Bilder in den “Images”-Ordner eingefügt, so wird eine automatische Bildergalerie erstellt, die über den Webbrowser abrufbar ist. Des Weiteren gibt es einen Ordner “Public”, bei dem die eingefügten Dateien direkt referenziert werden können.

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Veranstaltung: Cloud Computing Tage 2010

Pressemitteilung: Roadshow Cloud Computing – Neue Wege zu wirtschaftlicherem IT-Einsatz im Unternehmen

“Wenn es ein aus der Fülle der Ideen der diesjährigen CEBIT herausragendes Thema gab, dann war es Cloud Computing. Die nächste Stufe der Bereitstellung von IT-Funktionalität scheint erreicht: Virtualisierungstechnologien auf der Hardware-Seite, Service-Orientierung auf der Applikations-Seite und immer größere Bandbreite auf Infrastruktur-Seite machen es heute möglich, große Teile der IT Standort- und Betreiberunabhängig, sowie „on demand“ zu betreiben. Zudem scheint Gartner mit seiner Prognose Recht zu behalten, Cloud Computing zu den Emerging Technologies 2010 zu zählen, denn viele Unternehmen beginnen mit der Umsetzung der Cloud-Computing-Konzepte in die Praxis. Mehr …

Android-Versionen im Überblick

Google bringt in regelmäßigen Abständen neue Releases seines Android-Betriebssysstems für mobile Endgeräte. Die Hauptreleases werden nach Süßigkeiten in alphabetischer Reihenfolge benannt, angefangen von Cupcake über Donut hin zu Eclair, und bald soll schon Flan folgen. Die nachfolgende Tabelle listet die wichtigsten Versionen samt ihrer Neuerungen auf.

VersionseitEigenschaften
1.1Feb 2009
  • Speichern von MMS-Anhängen
1.5
Cupcake
Apr 2009

  • automatischer Wechsel zwischen Hochformat und Querformat

  • Bildschirm-Tastatur

  • Aufnahme und Wiedergabe von Videos

  • automatisches Verbinden und Stereo für Bluetooth

  • weitere Sprachen neben Englisch und Deutsch

1.6
Donut
Sep 2009

  • Virtual Private Networks konfigurierbar

  • differenzierte Energieverbrauchssteuerung

  • Suchfunktion quellenübergreifend und selbstoptimierend

  • Text-to-Speech, Gestenerkennung und mehr als eine Bildschirmauflösung

2.0
Eclair
Okt 2009

  • Digital-Zoom und Unterstützung von Blitzlicht

  • Unterstützung von Microsoft Exchange

  • Bluetooth 2.1

2.1
Eclair
Jan 2010

  • bewegte Hintergrundbilder

  • Informationen zur Signalstärke

  • Erweiterungen von Webkit (HTML5 Unterstützungen, WebStorage, Geolocation, Video, …)

2.x
Froyo
??? 2010

  • stärkere Integration sozialer Netzwerke

  • ...

x.x
Gingerbread
??? 2010

  • ...

Update: Einem Engagdet-Bericht zufolge heißen die nächsten Android-Verisonen Froyo und Gingerbread. Google will gegen die zunehmende Fragementierung der verschiedenen Android-Versionen angehen. Mit Froyo soll der Betriebssystem-Kern endlich ausgereift sein, so dass sie die Entwicklung eher auf Apps und weiteren Features konzentrieren wird. Zudem sollen manche Standard-Apps vom Betriebssystem entkoppelt werden und über den App Store angeboten werden, so dass Nutzer aller Versionen diese einsetzen können.

Quellen: Wikipedia: Android (Betriebssystem), The Wall Street Journal: Android Will Live On, Get ‘Sweeter’ and More Social, Engadget: Exclusive: Android Froyo to take a serious shot at stemming platform fragmentation

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Über mich

Hallo, ich heiße Frank Schürmann und studiere Wirtschaftsinformatik M.Sc. an der Universität Duisburg-Essen. In diesem Blog trage ich Informationen rund um die Themen Cloud Computing und mobile Kommunikation zusammen.