Google Mail bald mit neuen Funktionen?

Google Mail ist einer der beliebtesten Mail-Clients, bietet es doch eine Vielzahl nützlicher Funktionen und vor allem viel kosten IMAP-Speicherplatz für die eigenen Mails (der auch noch ständig weiter wächst, siehe Quelle 2). Nun sind auf der Atmosphere-Konferenz von Google neue Funktionen gesichtet worden, die aber noch in der Entwicklungsphase zu sein scheinen. Unter anderem können sich Benutzer wahrscheinlich bald über folgende Funktionen freuen:


  • Videotelefonien/-konferenzen aus dem Browser heraus, ohne zusätzliche Tools

  • Magic Inbox zeigt für den Nutzer relevante Daten in einer separaten Inbox an. Google Mail soll anhand der vergangenen Kommunikationen ermitteln können, welche Nachrichten bzw. welche Kontaktpartner besonders wichtig sind.

  • native Unterstützung für angehängte Dokumente, wahrscheinlich durch vorhandene Google Dienste wie Docs, Picasa und ähnliche.


Es kann auf jeden Fall davon ausgegangen werden, dass Google sein Mail-Programm weiter ausbauen und mit den vorhandenen Google Diensten besser integrieren wird. Noch bin ich selbst nicht bei Google Mail angemeldet, aber ich beobachte die Änderungen dort schon sehr interessiert ;)

Google Mail

Quellen: GoogleWatchBlog: Neue Funktionen für Google Mail?, GoogleWatchBlog: Gmail: Speicher wächst nun langsamer – 10 GB erst 2037

VMforce: Cloud-Plattform für Java-Entwickler

VMware und Salesforce haben zusammen eine neue Cloud-Plattform für Java-Entwickler vorgestellt. VMforce vereint verschiedene Technologien der beiden Unternehmen, darunter das weit verbreitete Java-Framework Spring, die Virtualisierungsplattform vSphere sowie als Grundlage die Force.com-Plattform. Das Ganze soll Java-Entwickler dazu befähigen, Anwendungen für die Cloud zu schreiben, ohne selbst Software und Hardware kaufen und verwalten zu müssen. Salesforce gibt an, dass die neue Plattform wichtigen IT-Sicherheitszulassungen genüge, wie z.B. ISO 27001 oder SAS 70 Type II. Preise wurden bisher noch nicht bekannt gegeben.

Quelle: Heise: VMforce: Salesforce und VMware mit Cloud-Plattform für Java-Entwickler

Buchvorstellung: Cloud Computing – Web-basierte dynamische IT-Services

Heute möchte ich euch mal ein Buch zum Thema Cloud Computing vorstellen, welches vor allem für den Einstieg in diesen Bereich nützlich ist. Das Buch heißt “Cloud Computing – Web-basierte dynamische IT-Services” und ist in der Reihe “Informatik im Fokus” des Springer-Verlags erschienen. Auf 127 Seiten erhält der Leser einen Einblick in die verschiedensten Bereiche.

Buch zum Cloud Computing Mehr …

Drucken in der Cloud

Google Cloud Print ist die neueste Entwicklung aus den Cloud Computing Laboren des Internetkonzerns. Da das Drucken aus Cloud Anwendungen heraus über die traditionellen Wege nicht mehr möglich ist, müssen neue Ideen her. Google will klassische Drucker Treiber überflüssig machen und lässt das Drucken nicht mehr vom Betriebssystem durchführen. Stattdessen wird der Druckauftrag von beliebigen Clients (also auch von Mobiltelefonen oder Pads) in die Cloud geschickt, wo der Auftrag dann verarbeitet wird und mit den gewünschten Einstellungen an einen beliebigen, cloudfähigen Drucker weitergeleitet wird. Diese Drucker können ohne weiteren PC direkt Druckaufträge aus der Cloud entgegennehmen und verarbeiten. Da diese jedoch erst noch entwickelt werden müssen, soll in der Zwischenzeit eine Proxy-Software dazwischen geschalten werden, welche die Kommunikation regelt. Der Proxy soll standardmäßig mit den nächsten Chrome-Versionen ausgeliefert werden, zudem ist Cloud Print ein fester Bestandteil des Chrome OS. So soll das neue Betriebssystem komplett ohne Druckertreiber auskommen. Die entsprechenden Protokolle für Cloud Print will Google offenlegen.

Google Cloud Print

Quelle: Golem: Cloud Print – Google will das Drucken neu erfinden

Der Tablet-Boom …

Jahrelang kämpften Hersteller mit verschiedenen Tablet-PC-Ansätzen darum, diese Geräteklasse in den Markt zu drücken. Sei es als Convertible mit Tastatur, oder als Slate mit reiner Touchscreen-Funktionalität. Alle Versuche sind mehr oder weniger gescheitert. Es musste also wieder erst auf Apple gewartet werden, bis ein marktreifes Konzept vorgelegt wurde. Das ganze Spielchen hatten wir schon bei den Touchscreen-Handys, und die Nachrichten um iPhone-Killer brechen ja auch nach drei Jahren noch nicht ab.

Google-Pad

Mehr …

Salesforce.com wird “sozialer”

Die CRM-Anwendung von Salesforce.com soll in Zukunft um das Tool Chatter erweitert werden. Das Modul ermöglicht es, bestimmten Personen, Ereignissen oder Dokumenten zu folgen. Dies soll die Kommunikation und den Datenaustausch im Unternehmen erheblich vereinfachen. Momentan befindet sich Chatter noch im geschlossenen Beta-Test, ab Sommer soll es dann für alle Salesforce.com-Nutzer verfügbar sein. Bei der Entwicklung des Tools hat sich Salesforce an Facebook orientiert, welche das Social Web immer weiter vorantreiben.

Salesforce.com

Quelle: Preisgenau.de: CRM Software Salesforce.com orientiert sich zukünfigt an Facebook

Veranstaltung: Cloudstorm 2010

Wer einen schnellen Überblick über die aktuellen Themen im Bereich Cloud Computing erhalten will, sollte sich eventuell mal die Cloudstorm 2010 näher anschauen. Die Veranstaltung findet in Düsseldorf statt und beinhaltet in 100 Minuten viele kleine Gastvorträge. Los geht’s um 17 Uhr, die Registrierung ist kostenlos unter http://www.eventbrite.com/event/531959104 möglich. Wenn ich es schaffe, werde ich auch vorbeischauen.

Cloudstorm

Amazon Web Services werden um SNS erweitert

Amazon erweitert sein Cloud-Portfolio AWS um den Benachrichtigungsdienst Simple Notification Services (SNS). Der Dienst ermöglicht es Entwicklern ein Thema einzurichten, welches dann von Nutzern abonniert werden kann. Diese bekommen dann alle Nachrichten im Push-Verfahren, die zu diesem Thema verteilt werden. Die Nachrichten werden über HTTP oder E-Mail versendet, die Abrechnung erfolgt wie gewohnt nutzungsabhängig. Anwendungsgebiete seien laut Amazon Monitoring- und Workflowsyssteme, aber auch zeitkritische und mobile Anwendungen.

Quelle: Golem: Amazon startet Benachrichtigungsdienst SNS

Gladinet integriert Cloud Storages

Immer mehr Personen und Organisationen speichern ihre Daten in der Cloud auf sogenannten Cloud Storages. Nicht jeder Dienst lässt sich dabei so einfach in den Windows Explorer integrieren wie beispielsweise Dropbox. Abhilfe schafft das kostenlose Tool Gladinet. Hiermit lassen sich verschiedene Cloud Storages über virtuelle Laufwerke in den Explorer einbinden, die jeweiligen Zugangsdaten müssen nur einmal eingegeben werden. Unterstützt werden neben klassischen Cloud Storages wie Microsoft’s SkyDrive auch Google Docs, Amazon S3 oder eigener Speicherplatz bei einem Webhoster über FTP und WebDAV. Dateien lassen sich so zwischen den verschiedenen Anbietern leicht austauschen, auch Drag & Drop wird unterstützt. Die Professional Edition für 40 Dollar bietet weitere Funktionen wie automatisierte Backups und Verschlüsselung.

Update: Eine Anleitung für das Einrichten von Gladinet findet sich auf Netzwelt.

Quelle: net-tribune: Gladinet bindet Cloud-Speicher in Windows ein

SOA meets Cloud Computing

Angelika Ruppel vom Fraunhofer SIT hat auf searchsecurity.de einen sehr interessanten Artikel zum Vergleich der beiden Architekturtypen SOA und Cloud Computing veröffentlicht. Während bei der Service-orientierten Architektur die Bereitstellung von dynamischen, gekapselten Diensten und die Orchestrierung zu Geschäftsprozessen im Vordergrund stehen, fokussiert Cloud Computing auf effiziente Ressourcenauslastung und skalierbare Infrastrukturen.

Laut der Autorin können beide Architekturtypen voneinander lernen: Während in einer SOA Möglichkeiten zur Festlegung von umfassenden Governance-Regelungen stark verbreitet sind, steckt Cloud Computing in diesem Bereich noch in den Kinderschuhen. Im Gegensatz dazu hat Cloud Computing jedoch Vorteile in den Bereichen Wiederverwendungsreichweite und Erweiterbarkeit.

Eine Zusammenführung von Service-orientierten Architekturen und Cloud Services seien auf drei Arten möglich:
1) Einsatz einer SOA zur Orchestrierung verschiedener Cloud Services,
2) Einsatz einer SOA zur Bereitstellung von Cloud Services,
3) Erweiterung einer bestehenden SOA um Cloud Services.

Der ganze Artikel Serviceorientierte Architekturen (SOA) und Cloud Computing findet sich auf searchsecurity.de.

Nach oben

Über mich

Hallo, ich heiße Frank Schürmann und studiere Wirtschaftsinformatik M.Sc. an der Universität Duisburg-Essen. In diesem Blog trage ich Informationen rund um die Themen Cloud Computing und mobile Kommunikation zusammen.