Archiv für Kategorie ‘Cloud Services’

Desktop-Anwendungen in die Cloud verlagern

So, nach etwas längerer Abstinenz gibt es nun wieder neue Blog-Einträge von mir. Den Anfang macht das amerikanische Unternehmen Spoon, die es ermöglichen, eine Vorauswahl von Desktop-Anwendungen in der Cloud auszuführen. Somit entfällt die lästige Installation und man kann sein Lieblingsprogramm von überall aus starten. Das Portfolio umfasst einiges an Programmen, neben diversen Browsern, Media-Playern und Chat-Programmen z.B. auch das relativ unbekannte Pencil. Ist ganz witzig, das Programm habe ich letztens noch für ein Projekt an der Uni benötigt und war auf meinem Netbook relativ unperformant. Vielleicht teste ich es mal bei Spoon, möglicherweise läuft es ja dann schneller. Um die Programme nutzen zu können, muss man sich bei Spoon registrieren und ein Browser Plug-In installieren. Danach kann es direkt losgehen. Ganz praktisch ist es zum Beispiel für Website-Entwickler, die eine Seite mal mit diversen (auch älteren) Browser testen möchten. Spoon beinhaltet auch eine Vielzahl von Spielen. Ob die jetzt besser sind als die Flash-Spiele von Miniclip und Co sei mal dahingestellt. Ich werde Spoon auf jeden Fall mal ausprobieren und dann weiter davon berichten.

Spoon

Quelle: Netzwertig: Spoon: Desktop-Anwendungen in der Cloud ausführen

Google Mail bald mit neuen Funktionen?

Google Mail ist einer der beliebtesten Mail-Clients, bietet es doch eine Vielzahl nützlicher Funktionen und vor allem viel kosten IMAP-Speicherplatz für die eigenen Mails (der auch noch ständig weiter wächst, siehe Quelle 2). Nun sind auf der Atmosphere-Konferenz von Google neue Funktionen gesichtet worden, die aber noch in der Entwicklungsphase zu sein scheinen. Unter anderem können sich Benutzer wahrscheinlich bald über folgende Funktionen freuen:


  • Videotelefonien/-konferenzen aus dem Browser heraus, ohne zusätzliche Tools

  • Magic Inbox zeigt für den Nutzer relevante Daten in einer separaten Inbox an. Google Mail soll anhand der vergangenen Kommunikationen ermitteln können, welche Nachrichten bzw. welche Kontaktpartner besonders wichtig sind.

  • native Unterstützung für angehängte Dokumente, wahrscheinlich durch vorhandene Google Dienste wie Docs, Picasa und ähnliche.


Es kann auf jeden Fall davon ausgegangen werden, dass Google sein Mail-Programm weiter ausbauen und mit den vorhandenen Google Diensten besser integrieren wird. Noch bin ich selbst nicht bei Google Mail angemeldet, aber ich beobachte die Änderungen dort schon sehr interessiert ;)

Google Mail

Quellen: GoogleWatchBlog: Neue Funktionen für Google Mail?, GoogleWatchBlog: Gmail: Speicher wächst nun langsamer – 10 GB erst 2037

Salesforce.com wird “sozialer”

Die CRM-Anwendung von Salesforce.com soll in Zukunft um das Tool Chatter erweitert werden. Das Modul ermöglicht es, bestimmten Personen, Ereignissen oder Dokumenten zu folgen. Dies soll die Kommunikation und den Datenaustausch im Unternehmen erheblich vereinfachen. Momentan befindet sich Chatter noch im geschlossenen Beta-Test, ab Sommer soll es dann für alle Salesforce.com-Nutzer verfügbar sein. Bei der Entwicklung des Tools hat sich Salesforce an Facebook orientiert, welche das Social Web immer weiter vorantreiben.

Salesforce.com

Quelle: Preisgenau.de: CRM Software Salesforce.com orientiert sich zukünfigt an Facebook

Amazon Web Services werden um SNS erweitert

Amazon erweitert sein Cloud-Portfolio AWS um den Benachrichtigungsdienst Simple Notification Services (SNS). Der Dienst ermöglicht es Entwicklern ein Thema einzurichten, welches dann von Nutzern abonniert werden kann. Diese bekommen dann alle Nachrichten im Push-Verfahren, die zu diesem Thema verteilt werden. Die Nachrichten werden über HTTP oder E-Mail versendet, die Abrechnung erfolgt wie gewohnt nutzungsabhängig. Anwendungsgebiete seien laut Amazon Monitoring- und Workflowsyssteme, aber auch zeitkritische und mobile Anwendungen.

Quelle: Golem: Amazon startet Benachrichtigungsdienst SNS

Gladinet integriert Cloud Storages

Immer mehr Personen und Organisationen speichern ihre Daten in der Cloud auf sogenannten Cloud Storages. Nicht jeder Dienst lässt sich dabei so einfach in den Windows Explorer integrieren wie beispielsweise Dropbox. Abhilfe schafft das kostenlose Tool Gladinet. Hiermit lassen sich verschiedene Cloud Storages über virtuelle Laufwerke in den Explorer einbinden, die jeweiligen Zugangsdaten müssen nur einmal eingegeben werden. Unterstützt werden neben klassischen Cloud Storages wie Microsoft’s SkyDrive auch Google Docs, Amazon S3 oder eigener Speicherplatz bei einem Webhoster über FTP und WebDAV. Dateien lassen sich so zwischen den verschiedenen Anbietern leicht austauschen, auch Drag & Drop wird unterstützt. Die Professional Edition für 40 Dollar bietet weitere Funktionen wie automatisierte Backups und Verschlüsselung.

Update: Eine Anleitung für das Einrichten von Gladinet findet sich auf Netzwelt.

Quelle: net-tribune: Gladinet bindet Cloud-Speicher in Windows ein

Umfassende Präsentation zum Cloud Computing/Cloud Security

Peter Mell und Tim Grance vom National Institute of Standards and Technology (NIST) haben eine interessante Präsentation rund um das sichere und effiziente Arbeiten in der Cloud erstellt. Zudem versuchen sie, die ganzen Definitionen und Modelle des Cloud Computing mit Hilfe eines Cloud Definition Frameworks zu strukturieren. Ein weiteres Thema des umfangreichen Dokuments sind Standards im Bereich des Cloud Computing. So möchte das NIST einen Kern von Standardfunktionalitäten definieren, die von Cloud Providern dann um proprietäre Funktionen ergänzt werdne können.

Cloud Computing Newsflash

In dieser neuen Kategorie stelle ich kurze Links zu interessanten Artikeln vor, die sich mit aktuellen Neuigkeiten zum Thema Cloud Computing beschäftigen.

deutsche-startups.de > Cloud Computing: 7 Versprechen und was sie Wert sind – Gastbeitrag von Thomas Metschke

ZDNet.de > Salesforce weitet Test der Teamarbeitsplattform Chatter aus

ZDNet.de > Google bringt Migrationstool zum Umstieg von Exchange auf Google Apps

ZDNet.de > Microsoft und Mozilla begeistert von neuem Web-App-Standard

golem.de > Amazons Webservices: Traffic teilweise teurer

golem.de > Java SDK von Amazon

experton-group.de > Zehn Regeln für Cloud Security – Experton Group erstellt Handlungsleitfaden

cloud-computing-report.de > METRI: Kostenvergleich Amazon Cloud Services vs. traditionelle IT-Dienstleister

heise.de > Sicherheit in einer verteilten Welt

InformationWeek.de > 1&1 kooperiert mit Zoho und Vodafone

Security Services: Panda Cloud Antivirus

Eine spezielle Kategorie von Cloud Services stellen die Security Services dar, die von Security Service Providern (SSP) bereitgestellt werden. Hierbei werden Sicherheitsfunktionen wie Anti-Virus-Programme, Malware- und Phishing-Detection oder Spam-Filter an einen externen Anbieter in der Cloud ausgelagert. Die Daten aus dem Internet werden somit zunächst durch einen SSP gefiltert, bevor sie zum Endverbraucher weitergeleitet werden. Die Prüfung des einkommenden Datenverkehrs erfolgt dabei in einer eigenen Cloud des SSP.

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Cloud Storage: Dropbox & Co

Online-Festplatten in der Cloud kommen aktuell immer mehr in Mode. Der bekannteste Vertreter ist sicherlich Dropbox, der sich nahtlos in den Windows-Explorer (oder bei Linux zum Beispiel in den GNOME-Desktop) integriert und einen eigenen Dopbox-Ordner anlegt. Dokumente in diesem Ordner synchronisiert der Dienst automatisch mit dem Online-Account, so dass man sich als Nutzer darum gar nicht kümmern muss. Auch das Teilen von Inhalten ist mit Dropbox leicht möglich. Dafür können beliebige Ordner für andere Dropbox-Benutzer freigegeben werden. Sollen Inhalte für Benutzer freigegeben werden, die Dropbox nicht nutzen, so bietet der Dienst dafür zwei voreingestellte Ordner an. Werden Bilder in den “Images”-Ordner eingefügt, so wird eine automatische Bildergalerie erstellt, die über den Webbrowser abrufbar ist. Des Weiteren gibt es einen Ordner “Public”, bei dem die eingefügten Dateien direkt referenziert werden können.

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Microsoft stellt Cloud Services vor

Microsoft fasst seine ganzen Angebote zum Thema Cloud Computing nun unter dem Stichwort “Microsoft Cloud Services” zusammen. Darunter fallen neben der Cloud-Plattform Azure auch die Dienstleistungen Online Services, Dynamics CRM Hosted Services sowie die Office Web Apps. In dem folgenden YouTube-Video stellt Microsoft seine Interpretation von Cloud Computing vor.

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Über mich

Hallo, ich heiße Frank Schürmann und studiere Wirtschaftsinformatik M.Sc. an der Universität Duisburg-Essen. In diesem Blog trage ich Informationen rund um die Themen Cloud Computing und mobile Kommunikation zusammen.