Archiv für Kategorie ‘Allgemein’

Google TV nimmt Form an

Google hat die offizielle Webseite zu Google TV live geschaltet, sie ist unter google.com/tv zu finden. Mit Google TV sollen die Grenzen zwischen dem Fernseherlebnis und dem Surfen im Internet verschwinden. Mit Hilfe von speziellen Fernsehern oder Settop-Boxen ist das Browsen auch über den Fernseher möglich. Das Ganze ist dann noch verpackt in einer hübschen Oberfläche. Auch das zeitgleiche Surfen und Fernsehgucken ist möglich. Zudem wird es auch Apps geben, die auf dem Fersehgerät laufen. Gesteuert werden kann Google TV unter anderem über das Handy.

Google TV

In Amerika hat Google mittlerweile auch schon diverse Kooperationen unter Dach und Fach gebracht. So lassen sich über Google TV Spielfilme über Netflix oder Amazon Video on Demand ausleihen, CNN und andere Sender werden speziell optimierte Webseiten und Applikationen anbieten. Das Ganze macht auch mich schon einen sehr guten Eindruck. Hoffen wir mal, dass die Kooperationspartner (vor allem in Deutschland) noch ordentlich ausgeweitet werden. Bisher hat sich nur Sony mit Google geeignet, Google TV in seine Fernsehgeräte zu integrieren. Settop-Boxen sollen von Logitech kommen.

Update: Auf Netzwertig findet sich ein interessanter Artikel von dem von mir geschätzten Blogger Martin Weigert zur (Nicht-)Integration von Facebook in Google TV.

Quellen: Mobiflip: Offizielle Webseite zu Google TV ab sofort online, Golem: Google TV: Erste US-Fernsehsender genannt

E-Plus Kunden können Facebook kostenlos nutzen

E-Plus ist der erste Netzbetreiber in Deutschland, der seinen Kunden kostenloses Surfen auf Facebook ermöglicht. Dazu muss statt der normalen mobilen Facebookseite m.facebook.com die Seite 0.facebook.com aufgerufen werden. Auf Fotos und Videos wird bei dieser Seite verzichtet, so dass sich die Seite auch gut mit langsameren Datenverbindungen nutzen lässt. Möchte man trotzdem ein Foto oder ähnliches aufrufen, so erhält man den Hinweis, dass das kostenlose Angebot verlassen wird. Dann landet der Nutzer wieder auf der normalen mobilen Webseite und zahlt die üblichen Verbindungskosten.

Wie ich finde auf jeden Fall ein sehr lobenswerter Schritt in die richtige Richtung. Die anderen Netzbetreiber werden mit Sicherheit in Kürze nachziehen. Noch erhalten Kunden anderer Netzbetreiber, die 0.facebook.com ansurfen, den Hinweis, dass das Angebot für Sie nicht gelte.

Quelle: insidehandy.de: Kostenloses Facebook-Surfen für E-Plus-Kunden

Vision: Smartphones lösen PCs ab

Gerade habe ich einen interessanten kleinen Artikel gelesen. Humphrey Chen, Leiter der Abteilung für neue Technologien bei Verizon Wireless, könnten in Zukunft Smartphones bei manchen Leuten die heimischen PCs ersetzen. Was sich für viele total abwegig anhört, ist für mich gar nicht mal so weit hergeholt. Thin Clients sind in Zeiten des Cloud Computing immer gefragter, Google Apps und Co. benötigen immer weniger Rechenkapazität, so dass schlanke und stromsparende PCs auf immer mehr Einkaufzetteln ganz oben stehen. Auch ich habe mir vor kurzem eine EEEBox zugelegt (also ein Desktop-PC mit Netbook-Hardware), weil es für die meisten Einsatzzwecke vollkommen ausreicht – gut, ein Blue-Ray Laufwerk für den heimischen Filmgenuss musste trotzdem mit rein ^^.
Aber wenn man die Vision weiter denkt, und Leute in Zukunft ihre Smartphone zuhause an die Dockingstation anschließen, und darüber einen großen Monitor, Maus und Tastatur bedienen, könnte diese Vision durchaus aufgehen. Der Speicher befindet sich in der Cloud, und aktuelle Smartphone-CPUs haben schon vor längerer Zeit die 1 GHz Marke geknackt, 2 GHz sind bereits angekündigt. Hohe Auflösungen unterstützen diese CPUs auch, also warum eigentlich nicht …? :-)

Quelle: Hartware.de: Smartphones als PC-Ersatz?

Android-Entwicklung für jedermann

Google hat den AppInventor for Android vorgestellt. Mit diesem Tool soll es auch Programmierlaien möglich sein, eigene Apps für das Google-Betriebssystem zu entwickeln. Dafür werden vorgefertigte Blöcke bereitgestellt, die einfach per Drag&Drop zusammengesetzt werden können. Dadurch können auch Funktionen wie SMS-Versand oder ähnliches realisiert werden.

AppInventor Mehr …

Cloud Computing aus Entwicklersicht

Zum Thema Cloud Computing erschienen unzählige Beiträge, doch fokussieren diese meist den Blickwinkel des Endanwenders. Auf it-director.de ist jetzt ein Artikel erschienen, der die Entwicklerseite beleuchtet. So werden verschiedene Entwicklungsumgebungen kurz vorgestellt, auch Standards und offene Protokolle werden angesprochen. Insgesamt eine ganz gute Übersicht über relevante Fragestellungen für den Entwickler.

Quelle: it-director.de: Cloud Computing aus Entwicklersicht

Docs – Microsoft kooperiert mit Facebook

Microsoft Fuse Labs hat mit Docs eine angepasste Version der Office Web Apps für Facebook-Nutzer veröffentlicht. Aktuell befindet sich das Projekt jedoch noch im geschlossenen Beta-Status. Docs erlaubt es Facebook-Nutzern, Dokumente direkt aus Facebook heraus zu erstellen, anzusehen und zu bearbeiten. Darüber hinaus können Dokumente für Facebook-Freunde freigegeben und mit ihnen zusammen an den Dokumenten gearbeitet werden. Klingt für kleinere, spontane Aktionen auf jeden Fall mal ganz nett, Geschäftskunden werden sich davon sicherlich nicht beeindrucken lassen. Insofern wird das Ganze wohl eher nur ein kleiner Schlag gegen Google Apps. Aber zumindest versucht Microsoft mit aller Macht, weiter im Cloud Universum Fuß zu fassen, und das würde ich doch erst mal als sehr positiv sehen. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft, und weitere Innovationen können wir im Office-Bereich sicherlich gebrauchen. Schauen wir doch mal, wie sich Docs entwickeln wird.

docs.com

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VMforce: Cloud-Plattform für Java-Entwickler

VMware und Salesforce haben zusammen eine neue Cloud-Plattform für Java-Entwickler vorgestellt. VMforce vereint verschiedene Technologien der beiden Unternehmen, darunter das weit verbreitete Java-Framework Spring, die Virtualisierungsplattform vSphere sowie als Grundlage die Force.com-Plattform. Das Ganze soll Java-Entwickler dazu befähigen, Anwendungen für die Cloud zu schreiben, ohne selbst Software und Hardware kaufen und verwalten zu müssen. Salesforce gibt an, dass die neue Plattform wichtigen IT-Sicherheitszulassungen genüge, wie z.B. ISO 27001 oder SAS 70 Type II. Preise wurden bisher noch nicht bekannt gegeben.

Quelle: Heise: VMforce: Salesforce und VMware mit Cloud-Plattform für Java-Entwickler

Drucken in der Cloud

Google Cloud Print ist die neueste Entwicklung aus den Cloud Computing Laboren des Internetkonzerns. Da das Drucken aus Cloud Anwendungen heraus über die traditionellen Wege nicht mehr möglich ist, müssen neue Ideen her. Google will klassische Drucker Treiber überflüssig machen und lässt das Drucken nicht mehr vom Betriebssystem durchführen. Stattdessen wird der Druckauftrag von beliebigen Clients (also auch von Mobiltelefonen oder Pads) in die Cloud geschickt, wo der Auftrag dann verarbeitet wird und mit den gewünschten Einstellungen an einen beliebigen, cloudfähigen Drucker weitergeleitet wird. Diese Drucker können ohne weiteren PC direkt Druckaufträge aus der Cloud entgegennehmen und verarbeiten. Da diese jedoch erst noch entwickelt werden müssen, soll in der Zwischenzeit eine Proxy-Software dazwischen geschalten werden, welche die Kommunikation regelt. Der Proxy soll standardmäßig mit den nächsten Chrome-Versionen ausgeliefert werden, zudem ist Cloud Print ein fester Bestandteil des Chrome OS. So soll das neue Betriebssystem komplett ohne Druckertreiber auskommen. Die entsprechenden Protokolle für Cloud Print will Google offenlegen.

Google Cloud Print

Quelle: Golem: Cloud Print – Google will das Drucken neu erfinden

Der Tablet-Boom …

Jahrelang kämpften Hersteller mit verschiedenen Tablet-PC-Ansätzen darum, diese Geräteklasse in den Markt zu drücken. Sei es als Convertible mit Tastatur, oder als Slate mit reiner Touchscreen-Funktionalität. Alle Versuche sind mehr oder weniger gescheitert. Es musste also wieder erst auf Apple gewartet werden, bis ein marktreifes Konzept vorgelegt wurde. Das ganze Spielchen hatten wir schon bei den Touchscreen-Handys, und die Nachrichten um iPhone-Killer brechen ja auch nach drei Jahren noch nicht ab.

Google-Pad

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SOA meets Cloud Computing

Angelika Ruppel vom Fraunhofer SIT hat auf searchsecurity.de einen sehr interessanten Artikel zum Vergleich der beiden Architekturtypen SOA und Cloud Computing veröffentlicht. Während bei der Service-orientierten Architektur die Bereitstellung von dynamischen, gekapselten Diensten und die Orchestrierung zu Geschäftsprozessen im Vordergrund stehen, fokussiert Cloud Computing auf effiziente Ressourcenauslastung und skalierbare Infrastrukturen.

Laut der Autorin können beide Architekturtypen voneinander lernen: Während in einer SOA Möglichkeiten zur Festlegung von umfassenden Governance-Regelungen stark verbreitet sind, steckt Cloud Computing in diesem Bereich noch in den Kinderschuhen. Im Gegensatz dazu hat Cloud Computing jedoch Vorteile in den Bereichen Wiederverwendungsreichweite und Erweiterbarkeit.

Eine Zusammenführung von Service-orientierten Architekturen und Cloud Services seien auf drei Arten möglich:
1) Einsatz einer SOA zur Orchestrierung verschiedener Cloud Services,
2) Einsatz einer SOA zur Bereitstellung von Cloud Services,
3) Erweiterung einer bestehenden SOA um Cloud Services.

Der ganze Artikel Serviceorientierte Architekturen (SOA) und Cloud Computing findet sich auf searchsecurity.de.

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Über mich

Hallo, ich heiße Frank Schürmann und studiere Wirtschaftsinformatik M.Sc. an der Universität Duisburg-Essen. In diesem Blog trage ich Informationen rund um die Themen Cloud Computing und mobile Kommunikation zusammen.