Archiv für Mai, 2010

Docs – Microsoft kooperiert mit Facebook

Microsoft Fuse Labs hat mit Docs eine angepasste Version der Office Web Apps für Facebook-Nutzer veröffentlicht. Aktuell befindet sich das Projekt jedoch noch im geschlossenen Beta-Status. Docs erlaubt es Facebook-Nutzern, Dokumente direkt aus Facebook heraus zu erstellen, anzusehen und zu bearbeiten. Darüber hinaus können Dokumente für Facebook-Freunde freigegeben und mit ihnen zusammen an den Dokumenten gearbeitet werden. Klingt für kleinere, spontane Aktionen auf jeden Fall mal ganz nett, Geschäftskunden werden sich davon sicherlich nicht beeindrucken lassen. Insofern wird das Ganze wohl eher nur ein kleiner Schlag gegen Google Apps. Aber zumindest versucht Microsoft mit aller Macht, weiter im Cloud Universum Fuß zu fassen, und das würde ich doch erst mal als sehr positiv sehen. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft, und weitere Innovationen können wir im Office-Bereich sicherlich gebrauchen. Schauen wir doch mal, wie sich Docs entwickeln wird.

docs.com

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Google Mail bald mit neuen Funktionen?

Google Mail ist einer der beliebtesten Mail-Clients, bietet es doch eine Vielzahl nützlicher Funktionen und vor allem viel kosten IMAP-Speicherplatz für die eigenen Mails (der auch noch ständig weiter wächst, siehe Quelle 2). Nun sind auf der Atmosphere-Konferenz von Google neue Funktionen gesichtet worden, die aber noch in der Entwicklungsphase zu sein scheinen. Unter anderem können sich Benutzer wahrscheinlich bald über folgende Funktionen freuen:


  • Videotelefonien/-konferenzen aus dem Browser heraus, ohne zusätzliche Tools

  • Magic Inbox zeigt für den Nutzer relevante Daten in einer separaten Inbox an. Google Mail soll anhand der vergangenen Kommunikationen ermitteln können, welche Nachrichten bzw. welche Kontaktpartner besonders wichtig sind.

  • native Unterstützung für angehängte Dokumente, wahrscheinlich durch vorhandene Google Dienste wie Docs, Picasa und ähnliche.


Es kann auf jeden Fall davon ausgegangen werden, dass Google sein Mail-Programm weiter ausbauen und mit den vorhandenen Google Diensten besser integrieren wird. Noch bin ich selbst nicht bei Google Mail angemeldet, aber ich beobachte die Änderungen dort schon sehr interessiert ;)

Google Mail

Quellen: GoogleWatchBlog: Neue Funktionen für Google Mail?, GoogleWatchBlog: Gmail: Speicher wächst nun langsamer – 10 GB erst 2037

VMforce: Cloud-Plattform für Java-Entwickler

VMware und Salesforce haben zusammen eine neue Cloud-Plattform für Java-Entwickler vorgestellt. VMforce vereint verschiedene Technologien der beiden Unternehmen, darunter das weit verbreitete Java-Framework Spring, die Virtualisierungsplattform vSphere sowie als Grundlage die Force.com-Plattform. Das Ganze soll Java-Entwickler dazu befähigen, Anwendungen für die Cloud zu schreiben, ohne selbst Software und Hardware kaufen und verwalten zu müssen. Salesforce gibt an, dass die neue Plattform wichtigen IT-Sicherheitszulassungen genüge, wie z.B. ISO 27001 oder SAS 70 Type II. Preise wurden bisher noch nicht bekannt gegeben.

Quelle: Heise: VMforce: Salesforce und VMware mit Cloud-Plattform für Java-Entwickler

Buchvorstellung: Cloud Computing – Web-basierte dynamische IT-Services

Heute möchte ich euch mal ein Buch zum Thema Cloud Computing vorstellen, welches vor allem für den Einstieg in diesen Bereich nützlich ist. Das Buch heißt “Cloud Computing – Web-basierte dynamische IT-Services” und ist in der Reihe “Informatik im Fokus” des Springer-Verlags erschienen. Auf 127 Seiten erhält der Leser einen Einblick in die verschiedensten Bereiche.

Buch zum Cloud Computing Mehr …

Drucken in der Cloud

Google Cloud Print ist die neueste Entwicklung aus den Cloud Computing Laboren des Internetkonzerns. Da das Drucken aus Cloud Anwendungen heraus über die traditionellen Wege nicht mehr möglich ist, müssen neue Ideen her. Google will klassische Drucker Treiber überflüssig machen und lässt das Drucken nicht mehr vom Betriebssystem durchführen. Stattdessen wird der Druckauftrag von beliebigen Clients (also auch von Mobiltelefonen oder Pads) in die Cloud geschickt, wo der Auftrag dann verarbeitet wird und mit den gewünschten Einstellungen an einen beliebigen, cloudfähigen Drucker weitergeleitet wird. Diese Drucker können ohne weiteren PC direkt Druckaufträge aus der Cloud entgegennehmen und verarbeiten. Da diese jedoch erst noch entwickelt werden müssen, soll in der Zwischenzeit eine Proxy-Software dazwischen geschalten werden, welche die Kommunikation regelt. Der Proxy soll standardmäßig mit den nächsten Chrome-Versionen ausgeliefert werden, zudem ist Cloud Print ein fester Bestandteil des Chrome OS. So soll das neue Betriebssystem komplett ohne Druckertreiber auskommen. Die entsprechenden Protokolle für Cloud Print will Google offenlegen.

Google Cloud Print

Quelle: Golem: Cloud Print – Google will das Drucken neu erfinden

Der Tablet-Boom …

Jahrelang kämpften Hersteller mit verschiedenen Tablet-PC-Ansätzen darum, diese Geräteklasse in den Markt zu drücken. Sei es als Convertible mit Tastatur, oder als Slate mit reiner Touchscreen-Funktionalität. Alle Versuche sind mehr oder weniger gescheitert. Es musste also wieder erst auf Apple gewartet werden, bis ein marktreifes Konzept vorgelegt wurde. Das ganze Spielchen hatten wir schon bei den Touchscreen-Handys, und die Nachrichten um iPhone-Killer brechen ja auch nach drei Jahren noch nicht ab.

Google-Pad

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Über mich

Hallo, ich heiße Frank Schürmann und studiere Wirtschaftsinformatik M.Sc. an der Universität Duisburg-Essen. In diesem Blog trage ich Informationen rund um die Themen Cloud Computing und mobile Kommunikation zusammen.