Archiv für März, 2010

Cloud Computing Newsflash

In dieser neuen Kategorie stelle ich kurze Links zu interessanten Artikeln vor, die sich mit aktuellen Neuigkeiten zum Thema Cloud Computing beschäftigen.

deutsche-startups.de > Cloud Computing: 7 Versprechen und was sie Wert sind – Gastbeitrag von Thomas Metschke

ZDNet.de > Salesforce weitet Test der Teamarbeitsplattform Chatter aus

ZDNet.de > Google bringt Migrationstool zum Umstieg von Exchange auf Google Apps

ZDNet.de > Microsoft und Mozilla begeistert von neuem Web-App-Standard

golem.de > Amazons Webservices: Traffic teilweise teurer

golem.de > Java SDK von Amazon

experton-group.de > Zehn Regeln für Cloud Security – Experton Group erstellt Handlungsleitfaden

cloud-computing-report.de > METRI: Kostenvergleich Amazon Cloud Services vs. traditionelle IT-Dienstleister

heise.de > Sicherheit in einer verteilten Welt

InformationWeek.de > 1&1 kooperiert mit Zoho und Vodafone

Vorstellung von Windows Phone 7 Series

Microsoft hat auf der MWC in Barcelona das neue Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7 Series vorgestellt. Es wurde von Grund auf neu programmiert und wird auch nicht abwärtskompatibel zu den aktuellen Windows Mobile Versionen sein. Microsoft macht den Handyherstellern strikte Vorgaben bei der Hardware: kapazititives OLED-Display mit Multitouch (mit Auflösungen von 480×320 sowie 800×480 Pixel), drei Hardware-Tasten (Start, Suche, Zurück), mind. 1 GHz Prozessor, mind. 5 Megapixel-Kamera sowie GPS und einen Lagesensor müssen verbaut werden. Eigene Oberflächen der Hersteller (wie z.B. HTC’s Sense) wird Microsoft erstmal nicht zulassen, ebenso wird auf Speicherkarten verzichtet. Deshalb sollen mind. 8 GB Speicher und und 256 MB Ram verbaut werden, um genügend Platz für Anwendungen und Multimedia-Dateien zu haben.

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Security Services: Panda Cloud Antivirus

Eine spezielle Kategorie von Cloud Services stellen die Security Services dar, die von Security Service Providern (SSP) bereitgestellt werden. Hierbei werden Sicherheitsfunktionen wie Anti-Virus-Programme, Malware- und Phishing-Detection oder Spam-Filter an einen externen Anbieter in der Cloud ausgelagert. Die Daten aus dem Internet werden somit zunächst durch einen SSP gefiltert, bevor sie zum Endverbraucher weitergeleitet werden. Die Prüfung des einkommenden Datenverkehrs erfolgt dabei in einer eigenen Cloud des SSP.

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Cloud Storage: Dropbox & Co

Online-Festplatten in der Cloud kommen aktuell immer mehr in Mode. Der bekannteste Vertreter ist sicherlich Dropbox, der sich nahtlos in den Windows-Explorer (oder bei Linux zum Beispiel in den GNOME-Desktop) integriert und einen eigenen Dopbox-Ordner anlegt. Dokumente in diesem Ordner synchronisiert der Dienst automatisch mit dem Online-Account, so dass man sich als Nutzer darum gar nicht kümmern muss. Auch das Teilen von Inhalten ist mit Dropbox leicht möglich. Dafür können beliebige Ordner für andere Dropbox-Benutzer freigegeben werden. Sollen Inhalte für Benutzer freigegeben werden, die Dropbox nicht nutzen, so bietet der Dienst dafür zwei voreingestellte Ordner an. Werden Bilder in den “Images”-Ordner eingefügt, so wird eine automatische Bildergalerie erstellt, die über den Webbrowser abrufbar ist. Des Weiteren gibt es einen Ordner “Public”, bei dem die eingefügten Dateien direkt referenziert werden können.

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Veranstaltung: Cloud Computing Tage 2010

Pressemitteilung: Roadshow Cloud Computing – Neue Wege zu wirtschaftlicherem IT-Einsatz im Unternehmen

“Wenn es ein aus der Fülle der Ideen der diesjährigen CEBIT herausragendes Thema gab, dann war es Cloud Computing. Die nächste Stufe der Bereitstellung von IT-Funktionalität scheint erreicht: Virtualisierungstechnologien auf der Hardware-Seite, Service-Orientierung auf der Applikations-Seite und immer größere Bandbreite auf Infrastruktur-Seite machen es heute möglich, große Teile der IT Standort- und Betreiberunabhängig, sowie „on demand“ zu betreiben. Zudem scheint Gartner mit seiner Prognose Recht zu behalten, Cloud Computing zu den Emerging Technologies 2010 zu zählen, denn viele Unternehmen beginnen mit der Umsetzung der Cloud-Computing-Konzepte in die Praxis. Mehr …

Android-Versionen im Überblick

Google bringt in regelmäßigen Abständen neue Releases seines Android-Betriebssysstems für mobile Endgeräte. Die Hauptreleases werden nach Süßigkeiten in alphabetischer Reihenfolge benannt, angefangen von Cupcake über Donut hin zu Eclair, und bald soll schon Flan folgen. Die nachfolgende Tabelle listet die wichtigsten Versionen samt ihrer Neuerungen auf.

VersionseitEigenschaften
1.1Feb 2009
  • Speichern von MMS-Anhängen
1.5
Cupcake
Apr 2009

  • automatischer Wechsel zwischen Hochformat und Querformat

  • Bildschirm-Tastatur

  • Aufnahme und Wiedergabe von Videos

  • automatisches Verbinden und Stereo für Bluetooth

  • weitere Sprachen neben Englisch und Deutsch

1.6
Donut
Sep 2009

  • Virtual Private Networks konfigurierbar

  • differenzierte Energieverbrauchssteuerung

  • Suchfunktion quellenübergreifend und selbstoptimierend

  • Text-to-Speech, Gestenerkennung und mehr als eine Bildschirmauflösung

2.0
Eclair
Okt 2009

  • Digital-Zoom und Unterstützung von Blitzlicht

  • Unterstützung von Microsoft Exchange

  • Bluetooth 2.1

2.1
Eclair
Jan 2010

  • bewegte Hintergrundbilder

  • Informationen zur Signalstärke

  • Erweiterungen von Webkit (HTML5 Unterstützungen, WebStorage, Geolocation, Video, …)

2.x
Froyo
??? 2010

  • stärkere Integration sozialer Netzwerke

  • ...

x.x
Gingerbread
??? 2010

  • ...

Update: Einem Engagdet-Bericht zufolge heißen die nächsten Android-Verisonen Froyo und Gingerbread. Google will gegen die zunehmende Fragementierung der verschiedenen Android-Versionen angehen. Mit Froyo soll der Betriebssystem-Kern endlich ausgereift sein, so dass sie die Entwicklung eher auf Apps und weiteren Features konzentrieren wird. Zudem sollen manche Standard-Apps vom Betriebssystem entkoppelt werden und über den App Store angeboten werden, so dass Nutzer aller Versionen diese einsetzen können.

Quellen: Wikipedia: Android (Betriebssystem), The Wall Street Journal: Android Will Live On, Get ‘Sweeter’ and More Social, Engadget: Exclusive: Android Froyo to take a serious shot at stemming platform fragmentation

Bitkom will “deutsche Cloud” fördern

Der Branchenverband Bitkom will den amerikanischen Schwergewichten das Feld im Cloud Computing nicht kampflos überlassen. So fordert Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer, dass sich deutsche Unternehmen zusammen mit der Politik zu einer großen “deutschen Cloud” zusammenschließen sollen, um mit etablierten Anbietern wie Amazon, Google oder auch Microsoft mithalten zu können. Dafür hat der Verband gemeinsam mit Partner ein Konzeptpapier erstellt und dem Bundeswirtschaftsministerium vorgestellt. Dieses umfasst sechs Handlungsbereiche: Recht und Regulierung, Kommunikation, Kooperationen, Standardisierung, Exzellenzentwicklung sowie europäische Einbindung.

Bitkom ist überzeugt davon, dass Cloud Computing die Informationswirtschaft nachhaltig und umfassend revolutionieren wird. So werde in zehn Jahren in vielen Unternehmen Cloud Computing die eigenen Rechenzentren ergänzen oder gar komplett ersetzen. Deutschland solle dabei eine Vorreiterrolle in Sicherheitsfragen beim Cloud Computing spielen.

Quellen: Heise Online: Deutsche IT-Branche will die Cloud mitgestalten, Heise Online: Nationale Computerindustrie soll “deutsche Cloud” entwickeln

Microsoft stellt Cloud Services vor

Microsoft fasst seine ganzen Angebote zum Thema Cloud Computing nun unter dem Stichwort “Microsoft Cloud Services” zusammen. Darunter fallen neben der Cloud-Plattform Azure auch die Dienstleistungen Online Services, Dynamics CRM Hosted Services sowie die Office Web Apps. In dem folgenden YouTube-Video stellt Microsoft seine Interpretation von Cloud Computing vor.

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Studie: Gefahren von Cloud Computing

Die Cloud Security Alliance (CSA) hat in Zusammenarbeit mit HP ein Studie zu den Gefahren beim Einsatz von Cloud Computing durchgeführt. Dafür wurden IT-Sicherheitsexperten aus Unternehmen, Lösungsanbietern und Beratungshäusern befragt, die mit einigen der weltweit komplexesten Cloud-Umgebungen arbeiten. Die größte Hürde bei der Einführung von Cloud Computing in Unternehmen sind die Sicherheitsbedenken. Als Gefahrenquellen wurden in der Studie Schadprogramme, interner Missbrauch sowie Datenverlust und Datenlecks ausgemacht.

CSA Top Threats for Cloud Computing

Quelle: Silicon.de: Die Gefahren von Cloud Computing

Bitkom: Leitfaden Cloud Comptuting

Der Branchenverband Bitkom hat einen Leitfaden zum Cloud Computing veröffentlicht. Das kostenlose Dokument steht unter dem Motto “Evolution in der Technik, Revolution im Business” und beschreibt Anforderungen und Herausforderungen beim praktischen Einsatz von Cloud Computing. Neben organisatorischen und juristichen Fragen werden auch Einsatz-Szenarien und Praxisbeispielen angeführt, so dass sich der Leitfaden gleichermaßen an Entscheider in Anbieter- und Anwenderunternehmen richtet.

Bitkom Leitfaden Cloud Computing

Weitere Informationen finden sich auf der entsprechenden Themen-Seite der Bitkom.

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Über mich

Hallo, ich heiße Frank Schürmann und studiere Wirtschaftsinformatik M.Sc. an der Universität Duisburg-Essen. In diesem Blog trage ich Informationen rund um die Themen Cloud Computing und mobile Kommunikation zusammen.