E-Plus Kunden können Facebook kostenlos nutzen

E-Plus ist der erste Netzbetreiber in Deutschland, der seinen Kunden kostenloses Surfen auf Facebook ermöglicht. Dazu muss statt der normalen mobilen Facebookseite m.facebook.com die Seite 0.facebook.com aufgerufen werden. Auf Fotos und Videos wird bei dieser Seite verzichtet, so dass sich die Seite auch gut mit langsameren Datenverbindungen nutzen lässt. Möchte man trotzdem ein Foto oder ähnliches aufrufen, so erhält man den Hinweis, dass das kostenlose Angebot verlassen wird. Dann landet der Nutzer wieder auf der normalen mobilen Webseite und zahlt die üblichen Verbindungskosten.

Wie ich finde auf jeden Fall ein sehr lobenswerter Schritt in die richtige Richtung. Die anderen Netzbetreiber werden mit Sicherheit in Kürze nachziehen. Noch erhalten Kunden anderer Netzbetreiber, die 0.facebook.com ansurfen, den Hinweis, dass das Angebot für Sie nicht gelte.

Quelle: insidehandy.de: Kostenloses Facebook-Surfen für E-Plus-Kunden

Chrome OS und Chrome Web Store ab Herbst

Google hat im Rahmen der aktuell stattfindenden Games Con verlauten lassen, dass im Herbst der Chrome Web Store starten wird. Dieser soll es ermöglichen, Apps im Browser auszuführen. Richtig interessant wird es dann erst im Zusammenspiel mit Chrome OS, dem künftigen Cloud-Betriebssystem von Google. Dieses wird fast ausschließlich den Internet-Browser als Ausführungsumgebung für Programme benutzen.
Die Apps aus dem Chrome Web Store sollen jedoch auch mit anderen Webbrowser verwendbar sein, auch wenn einige besondere Funktionen wie Shortcuts wohl Chrome bzw. Chrome OS vorenthalten sein werden.

Wann Chrome OS erscheint, ist bis jetzt noch nicht ganz klar. Da sich aber auch schon die Gerüchte über ein gemeinsames Tablet von HTC und Google mit Chrome OS verdichten und dieses für November erwartet wird, sollte das Betriebssystem auf jeden Fall noch in der zweiten Jahreshälfte von 2010 das Licht der Welt erblicken. Bis es soweit ist, ist wohl Jolicloud der interessanteste Vertreter der verfügbaren Cloud-Betriebssysteme. Dazu wird es in Kürze auch einen Bericht geben.

Chrome OS

Quellen: Teltarif: Chrome Web Store von Google öffnet im Oktober, Downloadsquad: Google launching a Chrome OS tablet on Verizon, goes on sale November 26

Vision: Smartphones lösen PCs ab

Gerade habe ich einen interessanten kleinen Artikel gelesen. Humphrey Chen, Leiter der Abteilung für neue Technologien bei Verizon Wireless, könnten in Zukunft Smartphones bei manchen Leuten die heimischen PCs ersetzen. Was sich für viele total abwegig anhört, ist für mich gar nicht mal so weit hergeholt. Thin Clients sind in Zeiten des Cloud Computing immer gefragter, Google Apps und Co. benötigen immer weniger Rechenkapazität, so dass schlanke und stromsparende PCs auf immer mehr Einkaufzetteln ganz oben stehen. Auch ich habe mir vor kurzem eine EEEBox zugelegt (also ein Desktop-PC mit Netbook-Hardware), weil es für die meisten Einsatzzwecke vollkommen ausreicht – gut, ein Blue-Ray Laufwerk für den heimischen Filmgenuss musste trotzdem mit rein ^^.
Aber wenn man die Vision weiter denkt, und Leute in Zukunft ihre Smartphone zuhause an die Dockingstation anschließen, und darüber einen großen Monitor, Maus und Tastatur bedienen, könnte diese Vision durchaus aufgehen. Der Speicher befindet sich in der Cloud, und aktuelle Smartphone-CPUs haben schon vor längerer Zeit die 1 GHz Marke geknackt, 2 GHz sind bereits angekündigt. Hohe Auflösungen unterstützen diese CPUs auch, also warum eigentlich nicht …? :-)

Quelle: Hartware.de: Smartphones als PC-Ersatz?

Android-Entwicklung für jedermann

Google hat den AppInventor for Android vorgestellt. Mit diesem Tool soll es auch Programmierlaien möglich sein, eigene Apps für das Google-Betriebssystem zu entwickeln. Dafür werden vorgefertigte Blöcke bereitgestellt, die einfach per Drag&Drop zusammengesetzt werden können. Dadurch können auch Funktionen wie SMS-Versand oder ähnliches realisiert werden.

AppInventor Mehr …

Cloud Computing aus Entwicklersicht

Zum Thema Cloud Computing erschienen unzählige Beiträge, doch fokussieren diese meist den Blickwinkel des Endanwenders. Auf it-director.de ist jetzt ein Artikel erschienen, der die Entwicklerseite beleuchtet. So werden verschiedene Entwicklungsumgebungen kurz vorgestellt, auch Standards und offene Protokolle werden angesprochen. Insgesamt eine ganz gute Übersicht über relevante Fragestellungen für den Entwickler.

Quelle: it-director.de: Cloud Computing aus Entwicklersicht

Docs – Microsoft kooperiert mit Facebook

Microsoft Fuse Labs hat mit Docs eine angepasste Version der Office Web Apps für Facebook-Nutzer veröffentlicht. Aktuell befindet sich das Projekt jedoch noch im geschlossenen Beta-Status. Docs erlaubt es Facebook-Nutzern, Dokumente direkt aus Facebook heraus zu erstellen, anzusehen und zu bearbeiten. Darüber hinaus können Dokumente für Facebook-Freunde freigegeben und mit ihnen zusammen an den Dokumenten gearbeitet werden. Klingt für kleinere, spontane Aktionen auf jeden Fall mal ganz nett, Geschäftskunden werden sich davon sicherlich nicht beeindrucken lassen. Insofern wird das Ganze wohl eher nur ein kleiner Schlag gegen Google Apps. Aber zumindest versucht Microsoft mit aller Macht, weiter im Cloud Universum Fuß zu fassen, und das würde ich doch erst mal als sehr positiv sehen. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft, und weitere Innovationen können wir im Office-Bereich sicherlich gebrauchen. Schauen wir doch mal, wie sich Docs entwickeln wird.

docs.com

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Google Mail bald mit neuen Funktionen?

Google Mail ist einer der beliebtesten Mail-Clients, bietet es doch eine Vielzahl nützlicher Funktionen und vor allem viel kosten IMAP-Speicherplatz für die eigenen Mails (der auch noch ständig weiter wächst, siehe Quelle 2). Nun sind auf der Atmosphere-Konferenz von Google neue Funktionen gesichtet worden, die aber noch in der Entwicklungsphase zu sein scheinen. Unter anderem können sich Benutzer wahrscheinlich bald über folgende Funktionen freuen:


  • Videotelefonien/-konferenzen aus dem Browser heraus, ohne zusätzliche Tools

  • Magic Inbox zeigt für den Nutzer relevante Daten in einer separaten Inbox an. Google Mail soll anhand der vergangenen Kommunikationen ermitteln können, welche Nachrichten bzw. welche Kontaktpartner besonders wichtig sind.

  • native Unterstützung für angehängte Dokumente, wahrscheinlich durch vorhandene Google Dienste wie Docs, Picasa und ähnliche.


Es kann auf jeden Fall davon ausgegangen werden, dass Google sein Mail-Programm weiter ausbauen und mit den vorhandenen Google Diensten besser integrieren wird. Noch bin ich selbst nicht bei Google Mail angemeldet, aber ich beobachte die Änderungen dort schon sehr interessiert ;)

Google Mail

Quellen: GoogleWatchBlog: Neue Funktionen für Google Mail?, GoogleWatchBlog: Gmail: Speicher wächst nun langsamer – 10 GB erst 2037

VMforce: Cloud-Plattform für Java-Entwickler

VMware und Salesforce haben zusammen eine neue Cloud-Plattform für Java-Entwickler vorgestellt. VMforce vereint verschiedene Technologien der beiden Unternehmen, darunter das weit verbreitete Java-Framework Spring, die Virtualisierungsplattform vSphere sowie als Grundlage die Force.com-Plattform. Das Ganze soll Java-Entwickler dazu befähigen, Anwendungen für die Cloud zu schreiben, ohne selbst Software und Hardware kaufen und verwalten zu müssen. Salesforce gibt an, dass die neue Plattform wichtigen IT-Sicherheitszulassungen genüge, wie z.B. ISO 27001 oder SAS 70 Type II. Preise wurden bisher noch nicht bekannt gegeben.

Quelle: Heise: VMforce: Salesforce und VMware mit Cloud-Plattform für Java-Entwickler

Buchvorstellung: Cloud Computing – Web-basierte dynamische IT-Services

Heute möchte ich euch mal ein Buch zum Thema Cloud Computing vorstellen, welches vor allem für den Einstieg in diesen Bereich nützlich ist. Das Buch heißt “Cloud Computing – Web-basierte dynamische IT-Services” und ist in der Reihe “Informatik im Fokus” des Springer-Verlags erschienen. Auf 127 Seiten erhält der Leser einen Einblick in die verschiedensten Bereiche.

Buch zum Cloud Computing Mehr …

Drucken in der Cloud

Google Cloud Print ist die neueste Entwicklung aus den Cloud Computing Laboren des Internetkonzerns. Da das Drucken aus Cloud Anwendungen heraus über die traditionellen Wege nicht mehr möglich ist, müssen neue Ideen her. Google will klassische Drucker Treiber überflüssig machen und lässt das Drucken nicht mehr vom Betriebssystem durchführen. Stattdessen wird der Druckauftrag von beliebigen Clients (also auch von Mobiltelefonen oder Pads) in die Cloud geschickt, wo der Auftrag dann verarbeitet wird und mit den gewünschten Einstellungen an einen beliebigen, cloudfähigen Drucker weitergeleitet wird. Diese Drucker können ohne weiteren PC direkt Druckaufträge aus der Cloud entgegennehmen und verarbeiten. Da diese jedoch erst noch entwickelt werden müssen, soll in der Zwischenzeit eine Proxy-Software dazwischen geschalten werden, welche die Kommunikation regelt. Der Proxy soll standardmäßig mit den nächsten Chrome-Versionen ausgeliefert werden, zudem ist Cloud Print ein fester Bestandteil des Chrome OS. So soll das neue Betriebssystem komplett ohne Druckertreiber auskommen. Die entsprechenden Protokolle für Cloud Print will Google offenlegen.

Google Cloud Print

Quelle: Golem: Cloud Print – Google will das Drucken neu erfinden

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Über mich

Hallo, ich heiße Frank Schürmann und studiere Wirtschaftsinformatik M.Sc. an der Universität Duisburg-Essen. In diesem Blog trage ich Informationen rund um die Themen Cloud Computing und mobile Kommunikation zusammen.